Feb 10 2016

Ipswitch-Umfrage: IT-Teams zwischen sicherer Dateiübertragung und der Realität

Die große Mehrheit der befragten IT-Experten hält die sichere Dateiübertragung für wichtig, dennoch nutzen mehr als die Hälfte unsichere Cloud-Dienste für ihren Dateiaustausch

München – 10. Februar 2016 –  Ipswitch präsentiert die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage, für die 555 IT-Experten weltweit zu den derzeitigen Dateiübertragungslösungen sowie deren Richtlinien in ihren Unternehmen befragt wurden. Für die europäischen Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien nahmen 300 Experten an der Umfrage teil. Wie die Umfrage bestätigt, erachten die Teilnehmer sichere Dateiübertragungsverfahren zwar als sehr wichtig, verfügen jedoch meist nicht über die dafür notwendigen Tools.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungen und Schwachstellen ist die Möglichkeit zum sicheren Austausch von Unternehmensdaten für IT-Teams wesentlich. Das bestätigt auch die aktuelle Ipswitch-Studie: Für 76 Prozent der Befragten weltweit ist es wichtig, Dateien sowohl intern als auch extern sicher übertragen zu können. Die Einschätzungen variieren hier leicht, wie die Auswertung nach Ländern zeigt: In den USA sind 84 Prozent, in Großbritannien 78 Prozent, in Deutschland 74 Prozent und in Frankreich 62 Prozent von der Wichtigkeit überzeugt.

 Wie die Angaben der IT-Experten zeigen, sieht die Realität im Hinblick auf die genutzten Dateiübertragungslösungen jedoch meist anders aus:

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Während weltweit 76 Prozent der IT-Experten die Möglichkeit der sicheren in- und externen Übertragung und Freigabe von Dateien für sehr wichtig hielten, sagten 61 Prozent, dass innerhalb ihres Unternehmens unsichere Cloud-Dateifreigabedienste wie Dropbox genutzt würden.

In Europa nutzen 84 Prozent der Teilnehmer Cloud-Dateifreigabedienste und 74 Prozent verwenden File-Transfer-Protocol-Server (FTP).

  • 32 Prozent der IT-Experten weltweit gaben an, über keinerlei Richtlinien für die Dateiübertragung zu verfügen, 25 Prozent planten jedoch, solche einzuführen. Ein Viertel (25 Prozent) der IT-Experten sagte, in ihrem Unternehmen gebe es Richtlinien für Dateiübertragungstechnologie, jedoch sei deren Durchsetzung inkonsistent.
    Betrachtet man die Aussagen der europäischen Teilnehmer, verfügen 59 Prozent über Richtlinien, die die Nutzung bestimmter Technologie oder Dienste zur Übertragung sensibler Daten untersagen, während 36 Prozent die Einführung von Richtlinien planen.
  • 21 Prozent der weltweit befragten IT-Experten hatten vermutlich einen Verstoß gegen die Datensicherheit miterlebt oder Datenverluste erlitten, waren sich jedoch nicht sicher. Weniger als ein Drittel (28 Prozent) der IT-Experten erklärten, ihre Prozesse zur Identifizierung und Reduzierung von Risiken bei der Dateiübertragung seien effizient – in Europa ist die Einschätzung gleich, auch hier sehen die 28 Prozent der befragten Teilnehmer so.
    Zudem hatten 47 Prozent der europäischen Unternehmen möglicherweise einen umfangreichen Datenverlust infolge einer Panne bei der Dateiübertragung erlitten. 55 Prozent der Teilnehmer, die einen solchen Verlust erlitten hatten, gaben Bedien- oder Verarbeitungsfehler als Ursache an.
  • Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der 555 IT-Experten gab an, über eine Lösung für Managed File Transfer (MFT) zu verfügen.

Doch welche Lehren können IT-Teams aus diesen Ergebnissen ziehen? „Die Umfrageergebnisse weisen auf eine offensichtliche Lücke zwischen IT und Unternehmensführung beim Thema sichere Dateiübertragung hin“, erklärte Michael Hack, der Senior Vice President of European Operations bei Ipswitch. „Auf diesen Schwerpunkt müssen IT-Teams 2016 aufmerksam machen, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen über eine granulare Zugriffskontrolle, automatische Richtliniensteuerung und Möglichkeiten zum Schutz von in der Übertragung befindlichen sowie abgelegten Daten verfügt. Indem IT-Teams eine MFT-Lösung implementieren und strenge Richtlinien durchsetzen, können sie ohne großen Aufwand dafür sorgen, dass sensible Unternehmensdaten sicher und geschützt sind.“

Weitere Informationen

Für die Umfrage in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne wurden IT-Teams in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt. Eine Zusammenfassung der Studie „2016 State of Data Security and Compliance Report“ ist unter folgendem Link verfügbar.

Über Ipswitch

Ipswitch stellt einfache Lösungen für komplexe IT-Probleme bereit. Die Software des Unternehmens ist in mehr als 150 000 Netzwerken in 168 Ländern zur Überwachung von Netzwerken, Anwendungen sowie Servern und zur sicheren Übertragung von Dateien zwischen Systemen, Geschäftspartnern und Kunden installiert. Ipswitch wurde 1991 gegründet und ist in Lexington im US-Bundesstaat Massachusetts ansässig. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Asien und Lateinamerika.